Globale Konsequenzen

Mit großem Energieaufwand, Futterimporten aus Übersee und Massentierhaltung wird ein globalisierter Weltmarkt für Schweinefleisch erzeugt. Während weltweit junge Menschen für besseren Klimaschutz streiken, steigt auch durch die industrielle Landwirtschaft der Anteil der Treibhausgase Methan und CO2 in der Atmosphäre. Die Futtermittelproduktion für die Massentierhaltung erfordert Landflächen, die nur durch weitere Entwaldung gewonnen werden kann. Dies beschleunigt den Klimawandel. Nur mit Soja, das aus den vernichteten Regenwaldgebieten Amazoniens stammt, kann der Tierbestand Deutschlands überhaupt gehalten werden. Auch die in der Massentierhaltung erforderlichen Antibiotika führen zu weltweit zunehmenden Antibiotikaresistenzen. Dadurch wird die Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten erschwert.

In Deutschland werden ca. 8,2 Mio. Tonnen Schweinefleisch produziert (120% über dem Eigenbedarf), davon 2,9 Mio. Tonnen exportiert. Zudem verenden jährlich in Deutschland 13,7 Millionen Schweine oder müssen notgeschlachtet werden, weil sie in Mastbetrieben oder beim Transport leiden.

Jeder Deutsche isst ca. 60 kg Fleisch im Jahr, davon 36 kg Schweine-fleisch. Setzen wir uns für eine tiergerechte Landwirtschaft ein, die auf Qualität achtet, unsere Umwelt erhält und auf den heimischen Markt setzt.

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