Stolpen bekommt ein neues Wahrzeichen – Blickfang garantiert!

Die geplante Erweiterung der Stolpener Schweinemastanlage zur industriellen Massentierhaltungsfabrik mit einer Kapazität von weit über 10.000 Tieren pro Durchlauf und 0,36 m² Platz pro Tier will gut durchdacht sein. Neben den bestehenden Stallanlagen (sowie ggf. zukünftigen Stallerweiterungen in Richtung Süden) sind zur Sicherstellung der Futtermittelversorgung sowie zur Speicherung der anfallenden Gülle entsprechende „Bauwerke“ geplant, welche in der mittelbaren Umgebung ihresgleichen suchen.

Nachfolgende Planunterlage veranschaulicht die zukünftige Konstellation:

Planungsstand „Genehmigungsplanung“ vom 12.04.2019

Demnach wird der massive Güllebehälter an der Bahnlinie mit einem Innendurchmesser von 35m  sowie einer Höhe von 8m (ohne Haube), künftig ein erster, weitreichender Blickfang des Landschaftsbildes sein. Umrahmt wird die malerische Kulisse von 5 Futtersilos welche oberhalb der Anlage errichtet werden sollen, drei davon weithin sichtbar mit einer Höhe von jeweils 21m. Da wirkt selbst das alte Mischfutterwerk, versteckt hinter Bahnhofsgebäude und Bäumen, wie ein Miniaturwunderland.

Höhenangabe ist falsch angegeben – Planerfehler
Höhenangabe korrekt

Insgesamt sollen in den Futtersilos ca. 6.000 t Futtermittel pro Jahr angenommen werden (3 x 1000 t und 2 x 250 t Kapazität). Stellt sich die Frage, ob die Anlage bereits jetzt für einen weiteren Ausbau dimensioniert wird und wo die ganze Gülle ausgebracht werden soll?

Sicher ist jedenfalls, wenn es nach dem Willen des Investors geht, dass das Anlagenpanorama dominierend und weithin sichtbar sein wird! Selbst der Coselturm wird da wohl ein bisschen neidisch werden. Soviel Dominanz hätte die Gräfin wohl nicht erlaubt.